Awareness & Code of Conduct 2026

Unsere Bestrebungen liegen darin, dass sich alles Teilnehmenden an diesem Tag wohlfühlen können. Um diese Atmosphäre zu schaffen, haben wir folgende Richtlinien zusammengefasst, welche für den Aktionstag gelten:

Code of Conduct/ Awareness/ Kodex

  • Wer Hilfe braucht, erhält Aufmerksamkeit und bedürfnisorientierte Unterstützung
    (Betroffenen wird geglaubt und das Hilfeformat wird von ihnen selbst gewählt)
  • Betroffene definieren Grenzüberschreitungen jeglicher Art
  • Grundsätzlich dulden wir keine Form von Diskriminierung
  • Das Ausüben oder Androhen verbaler, psychischer und physischer Gewalt wird nicht
    toleriert
  • Im Rahmen der Veranstaltung nicht gestattet sind:
    –> National- oder Reichsflaggen, Parteiinhalte, Uniformen, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und deren Abwandlungen, Konsum von Drogen (illegale Substanzen generell, legale Substanzen nicht während Tages Veranstaltung/ auf öffentlichen Plätzen),
    –>Neben Ordner*innen (und Polizei) stehen Awareness-Personen zur Verfügung um in Konflikt- und Belastungssituationen zu unterstützen
  • Involvierte Veranstaltungsorte unterliegen der Verantwortung der Akteur*innen
  • Unterstützungsmöglichkeiten sind als solche kenntlich gemacht und dürfen jederzeit
    aufgesucht werden (Infopoint, reizärmere Rückzugsorte, Ansprechpersonen,
    öffentliche Toiletten)
  • Awareness hat Grenzen, „safer space“ ist daher eine Zielorientierung (öffentliche
    Plätze bieten kaum einen geschützten Rahmen, es gibt nur geringe Sanktionsmacht
    durch die Veranstaltenden und evtl. ist kein passendes Hilfeformat verfügbar

Awareness-Hinweis für alle Teilnehmenden

Es wird mobile Awareness-Teams auf dem Stéphane-Hessel-Platz und bei den naheliegenden Workshopräumen geben, sowie einen Pavillon, bei dem ihr Euch melden könnt.

Das Awareness Team ist dauerhaft während der Veranstaltung für dich erreichbar und an ihren lila Westen zu erkennen. Ihr könnt euch aber auch jederzeit beim Infopoint auf dem Stéphane- Hessel-Platz melden.

In diesem Jahr wird es einen separaten Pavillon als Rückzugs- und
Ruheraum geben. Das Awareness-Zelt und die Teams bieten dir jederzeit einen möglichst sicheren und vertrauensvollen Schutzraum und stehen Dir zur Verfügung, solltest du strukturelle, psychische oder physische Gewalt auf einer der Veranstaltungen erfahren haben.

Wenn du Hilfe suchst oder eine Pause brauchst, kannst du immer dorthin kommen. Das Erlebte wird dir hier nicht abgesprochen. Aktive und solidarische Unterstützung hat für uns oberste Priorität.

Wenn du dich unwohl oder unsicher fühlst, egal aus welchem Grund, sprich das Awareness-Team an, es ist für dich da. Das Awareness-Team arbeitet nach dem Ansatz der Definitionsmacht: Deine Erfahrungen werden dir niemals abgesprochen. Die Definition, wann und welche Form von Gewalt oder Diskriminierung du erlebt hast, liegt bei Dir. Diese Definition wird ernst genommen und nicht in Frage gestellt.


Wir freuen uns auf eine erfolgreiche und kraftspendende Veranstaltung mit Euch

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